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Börsen Lexikon - L |
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- Langläufer
-
Anleihen mit langer Gesamt- oder Restlaufzeit bis zur Tilgung. Im
Gegensatz zu "Kurzläufern" stärker kursanfällig und deshalb in
Phasen mit unsicherer oder nach oben gerichteter Zinsentwicklung von
den Anlegern vernachlässigt; in Phasen mit fallenden Zinsen dagegen
wegen der möglichen Kurschancen bevorzugt.
- Laufzeit
-
Zeitraum zwischen der Ausgabe einer Anleihe o.ä. bis zu deren
Tilgung; bei Optionsscheinen und Optionen bis zum letzten möglichen
Ausübungstag. Für die Bewertung eines Optionsscheins ist die
Berücksichtigung der Laufzeit von besonderer Bedeutung, da diese
Scheine bei möglicherweise hohen Aufgeldern (Prämien) und sonst
gleichbleibenden Kursverhältnissen diese Aufgelder bis zum letzten
Ausübungstag in der Regel kontinuierlich abbauen.Optionsscheine mit
(hohen) Aufgeldern und kurzer Restlaufzeit verlieren daher bei
Kursrückgängen der ihnen zugrundeliegenden Werte überproportional.
- Leerverkäufe
-
Verkäufe von Wertpapieren, Waren, Devisen o.ä. im Kassa- oder im
Termingeschäft, die sich noch gar nicht im Besitz des Verkäufers
befinden, zumeist mit der Absicht, sie später billiger erwerben zu
können und an der Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis zu
verdienen (Differenzgeschäft).
- leichte Aktien
-
Aktien mit niedrigem Kurswert, die den Anlegern aus diesem Grunde
optisch besonders attraktiv erscheinen. Gegensatz: schwere Aktien
(vgl. auch penny stocks).
- leichter
-
Tendenzbezeichnung für nachgebende Börsenkurse.
- Leitbörse
-
Börse, an deren Entwicklung sich andere Börsen stark orientieren; so
gelten die Börsen von New York und Tokio für die meisten übrigen
Finanzmärkte als Leitbörse.
- Leitkurs
-
Bei festen Wechselkursen der vereinbarte Preis, um den herum sich
innnerhalb einer gewissen Bandbreite die Währungsparitäten bewegen
dürfen, ehe die Notenbanken auf den Devisenmärkten eingreifen (vgl.
Interventionen).
- leverage
-
Hebel(wirkung), durch den (die) ein eingesetztes Kapital von der
eintretenden Entwicklung überproportional betroffen wird. Liegt z.
B. der effektive Zinssatz für Kredite unterhalb der Verzinsung am
Kapitalmarkt, kann der Anleger mit aufgenommenen und wieder am
Kapitalmarkt investierten Geldern die Rentabilität seiner Anlagen
mitunter erheblich erhöhen. Verkehrt sich der Zinstrend, verliert er
dagegen überproportional. Von einer solchen Hebelwirkung mit den
entsprechenden positiven oder auch negativen Konsequenzen spricht
man auch im Zusammenhang mit Optionsscheinen und Optionen (vgl.
Optionsscheine, Optionen, Hebel/ -effekt/-wirkung).
- Limit/Limitierung
-
Feste Kursangabe in einem Börsenauftrag, bis zu deren Höhe ein
Auftrag ausgeführt werden soll.
- liquide Mittel
-
Barmittel eines Unternehmens als Kassenbestand oder jederzeit
verfügbare Gelder. Im weiteren Sinne aber auch Forderungen,
Effektenbestände usw., die vergleichsweise schnell in flüssige
Mittel umgewandelt werden können.
- Liquidität
-
Fähigkeit eines Unternehmens, alle fälligen Verbindlichkeiten
fristgerecht zu erfüllen.
- Lombardkredit
-
(vgl. Effektenlombardkredit)
- Lombardsatz
-
Zinssatz, zu dem die Deutsche Bundesbank den Banken Kredite gegen
Verpfändung von Wertpapierbeständen zur Verfügung stellt. Neben dem
Diskontsatz gilt der Lombardsatz als einer der wichtigsten
Orientierungspunkte über die Geld- und Kreditpolitik der Notenbank.
- Länderanleihen
-
Festverzinsoliche Wertpapiere,von den Bundesländern ermittiert.
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Währungen |
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